Audioführung

Die Stimme, die bleibt

Die Geschichte dieses Hauses erzählen seine ehemaligen Bewohner selbst. Leslie Baruch Brent, der hier als Kind lebte, führt durch die Ausstellung — mit Aufnahmen, die kurz vor seinem Tod 2019 entstanden. Seine Stimme bleibt hörbar, auch nachdem die letzten Zeitzeugen gegangen sind.

Die Leitfigur

Mit der Stimme von Leslie Baruch Brent

Durch die Ausstellung führt die Originalstimme von Leslie Baruch Brent, geboren als Lothar Baruch, einem der ehemaligen Zöglinge des Hauses. Seine Erinnerungen verbinden die Kapitel mit einem konkreten Lebensweg.

Leslie Baruch Brent kam 1936 in das Waisenhaus, floh 1938 mit einem Kindertransport nach England und kehrte Jahrzehnte später nach Pankow zurück. In der Audioführung spricht er über seine Kindheit, die Ausgrenzung in der Schule, den Schutz im Waisenhaus, den Abschied von seiner Familie und die Frage, was aus dieser Geschichte für die Gegenwart folgt.

Eine Stimme aus der Ausstellung

Ein kurzer Ausschnitt aus dem Audioguide: Leslie Baruch Brent über seine Erkenntnisse, sein Vermächtnis.

Der Audioguide

Stimme, Klang und Erinnerung

Ablauf

So verläuft Ihre Führung

Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch mit Schülerinnen des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums

Führungen

Anfrage für eine Führung

Für Schulklassen und Gruppen bieten wir begleitete Führungen mit Audioguide, Ausstellungsrundgang und Abschlussgespräch im Betsaal an. Wählen Sie im Formular die gewünschte Führungsart aus. Anschließend erscheinen die verfügbaren Termine.

Bitte tragen Sie Ihre Kontaktdaten, die voraussichtliche Gruppengröße und mögliche Hinweise ein. Wir prüfen Ihre Anfrage und bestätigen den Termin per E-Mail.





    Kontaktangaben


    Die Buchung ist zunächst eine Terminanfrage. Der Termin gilt erst nach Bestätigung.

    Gruppendiskussion in einem hellen Betsaal mit großen Fenstern und Stuhlkreis.

    Gemeinsam mit einer Schulklasse des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums besucht Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch am 1. Juni 2026 das ehemalige Waisenhaus und betont:

    „Solidarität statt Hass, Menschlichkeit trotz Unmenschlichkeit – das ist für mich die Hauptaussage dieser unter die Haut gehenden Ausstellung. Es ist unsere Verantwortung, alles dafür zu tun, dass wir nie wieder in einer Zeit leben, in der Menschen aufgrund ihrer Religion oder Abstammung verfolgt und getötet werden.“